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Bittersüße Schokolade

Foto aus "Bittersüße Schokolade". Auf einer Schotterstraße hält ein junger Mann in Weste die Hand einer jungen Frau in langem Kleid, zwischen ihnen steht ein Fahrrad.

Mediathek: ARTE
Verfügbar bis: 14.06.2020
Laufzeit: 101 Minuten
Genre: Drama
Land: Mexiko

Inhalt

Auf dem Küchentisch erblickt Tita das Licht der Welt und ihre tränenreiche Geburt scheint ein Omen für ihr Leben zu sein. Im Alter von 15 Jahren verliebt sie sich auf den ersten Blick in Pedro. Aber die Mutter Elena hat andere Pläne mit ihrer jüngsten Tochter. Tita soll der Mutter bis an deren Lebensende unverheiratet zur Seite stehen. Um der Geliebten dennoch nah zu sein, heiratet Pedro Titas ältere Schwester Rosaura. Und auch Tita hört nicht auf, Pedro zu lieben. Als Köchin des Hauses und von der alten Magd Nacha in die Geheimnisse der Kochkunst eingeweiht, besinnt sie sich auf die traditionelle mexikanische Küche, die sie mit all der Liebe und Leidenschaft zubereitet, die sie für Pedro empfindet. Und ihre Gerichte besitzen magische Kräfte, das spürt nicht nur Pedro: Jedes Gericht gerät zur kulinarischen Offenbarung ihrer leidenschaftlichen Gefühle für ihn.

„Bittersüße Schokolade” ist die in zwölf Kochrezepten erzählte Geschichte einer verbotenen Liebe, die durch den Magen geht, und war international erfolgreich. Regisseur Alfonso Arau inszenierte mit viel Witz und großartiger Besetzung – allen voran Lumi Cavazos als unerfüllt liebende Tita und „Cinema Paradiso“-Star Marco Leonardi als begehrender Pedro – einen Roman der mexikanischen Autorin Laura Esquivel, die auch das Drehbuch schrieb.

Das „Lexikon des Internationalen Films” schreibt: „Eine sich mit Höhen und Tiefen über 25 Jahre hinziehende Passionsgeschichte über Liebe und Rebellion, Lebens- und Liebesgenüsse; teils melodramatisch, teils skurril und voller Witz, verdichtet der Film die teils 'unwirklichen' Ereignisse zu einer äußerst unterhaltsamen Legende im Stil des 'poetischen Realismus'.” „Bittersüße Schokolade” erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Goldenen Ariel der mexikanischen Filmakademie für die beste Regie sowie den Publikumspreis beim internationalen Filmfestival in Guadalajara. Das Drehbuch schrieb Laura Esquivel nach ihrem gleichnamigen Roman.

Foto: ARTE

Links

Filmstab

Regie: Alfonso Arau
Drehbuch: Laura Esquivel
Kamera: Emmanuel Lubezki, Steven Bernstein

Cast

Marco Leonardi, Lumi Cavazos, Regina Torné, Mario Iván Martínez, Ada Carrasco, Yareli Arizmendi