KU'DAMM 77
Inhalt
Die vierte Staffel der Ku’damm-Reihe, „Ku’damm 77“, führt die Familiensaga der Schöllacks mit viel Gefühl und historischem Hintergrund in die späten Siebzigerjahre weiter. Berlin 1977: Über der Tanzschule Galant leben inzwischen drei Generationen unter einem Dach – und unter enormem Druck. Monika trainiert ihre Tochter Dorli zu einer brillanten Turniertänzerin, bis der Leistungsdruck die Jugendliche in die Drogenszene treibt und eine Katastrophe auslöst. Während Monika durch den Straßenmusiker Sharif ihre Liebe zur Musik neu entdeckt, kämpft Tochter Friederike darum, als junge Polizistin in einer von Männern dominierten Polizei ernst genommen zu werden.
Gleichzeitig holen die Vergangenheit und die Politik die Familie ein: Eine jüdische Stiftung fordert die Rückgabe der Tanzschule, die 1936 unter fragwürdigen Umständen den Besitzer wechselte. Mutter Caterina, offiziell im Hintergrund, bleibt die graue Eminenz und muss sich ihren eigenen Schuldfragen stellen, als Zwangsversteigerung und ein altes Familiengeheimnis alles ins Wanken bringen. Helga glaubt, in Zahnarzt Hannes endlich neues Glück gefunden zu haben – bis sich seine dunkle Seite zeigt und sie in Gefahr gerät. Die Serie verknüpft persönliche Krisen mit RAF-Terror, Atomkraftprotesten und Discofieber, inklusive dokumentarischer Interview-Momente, die das Lebensgefühl der 70er in Bild und Ton lebendig machen.
Filmstab