Aktuelles

Grenzenlos Kultur Festival 2020 in Mainz mit Live-Audiodeskription

11. September 2020

Das Grenzenlos Kultur Festival der Lebenshilfe e.V. in Mainz stellt in diesem Jahr gemeinsam mit Audio 2 ein breites Angebot an Audiodeskription vor Ort und per Live-Stream zur Verfügung.

Adresse

Grenzenlos Kultur Festival 2020
Staatstheater Mainz, Gutenbergplatz 7
KUZ Kulturzentrum Mainz, Dagobertstraße 20b
sowie online!

Tickets

Auf Grund der knappen Kapazitäten rund um das COVID19-Virus bittet das Festival um rechtzeitige Reservierung der Tickets per unter Email unter: kasse@staatstheater-mainz.de

Bei Interesse an einer Live-Audiodeskription können Sie sich bis zu 24 Stunden vorher via Email (barrierefrei@grenzenlos-kultur.de) oder direkt vor Ort anmelden, Die MitarbeiterInnen des Abenddienstes helfen Ihnen gerne weiter.

Tickets für die online Veranstaltung buchen Sie ab 07.09.2020 in unserem Ticketshop auf unserer Webseite:
www.grenzenlos-kultur.de

Programm mit Audiodeskription

23.09.2020, 19:30h – Kleines Haus, Staatstheater Mainz und online
Eröffnungsgala: BIG IN MAINZ TONIGHT!
… eine theatrale Anmaßung von und mit: Rambazamba, Meine Damen, Meine Herren, Theater Thikwa, Schelhas Schwestern, Theater Hora und Tanzbar Bremen.

Schluss mit der Isolation, an diesem Abend kommen wir wieder zusammen, denn die Show must go on - natürlich absolut Corona konform! Das Staatstheater hat sich Couchen mit Sicherheitsabstand in den Saal gestellt und wir gehen mit unserem Programm online.
Auch wenn die diesjährige Ausgabe des Grenzenlos Kultur Festivals nur in komprimierter Form stattfinden kann, haben wir uns nicht lumpen lassen mit einer umso fulminanteren Eröffnung aufzutrumpfen. An diesem Abend erleben Sie mit uns das Who is Who der inklusiven deutschsprachigen Theaterszene mit Ausschnitten ihrer neusten Produktionen. Genießen Sie die Show vor Ort im Kleinen Haus des Staatstheater Mainz oder ganz bequem von zu Hause im live stream, eine live Audiodeskription wird sowohl im Theater als auch im Stream angeboten.

 

24.09.2020, 19:00 – 20:00h + 21:30 – 22:30h – Kleines Haus, Staatstheater Mainz
Rambazamba: Der Ring
Eine Pop-Oper nach Richard Wagner

Richard Wagners Opernzyklus ist ein monumentales Märchen mit zahlreichen Zwergen, Riesen, Drachen, Göttern und dem namensgebenden Ring, der seine wechselnden Träger ins Unglück stürzt. 1876 sprengte das Werk bei seiner Uraufführung mit 130 beteiligten Musiker*innen und einer Aufführungsdauer von 20 Stunden alle gewohnten Dimensionen – höchste Zeit, das Unternehmen auf zeitgenössische Konzertlänge zu bringen: Mit Wind- und Nebelmaschinen rückt die RambaZamba-Band 21 Downbeat an und erzählt zusammen mit dem in Hoch- und Populärkultur beheimateten Musiker Jens Friebe den kompletten Ring als theatralische Pop-Oper in 60 Minuten, Video-Spektakel inklusive.
Mehr Infos zum Ensemble: www.rambazamba-theater.de

Live mit: Stefan Dohanetz, Heiko Fechner, Jens Friebe, Juliana Götze, Moritz Höhne, Hieu Pham, Aaron Smith, Leo Solter, Sebastian Urbanski - Musikalische Leitung: Jens Friebe, Leo Solter
Regie / Schnitt: Jacob Höhne

 

24.09.2020, 19:00 – 20:00h + 21:30 – 22:30h – U17, Staatstheater Mainz
Rimini Protokoll: Uncanny Valley – Unheimliches Tal

Für Uncanny Valley wird vom Schriftsteller und Theaterautor Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt. Dieser Humanoide tritt anstelle des Autors auf und wirft Fragen auf: Stehen Kopie und Original in einem Konkurrenzverhältnis zueinander oder helfen sie sich gegenseitig? Kommt das Original sich durch sein Double näher? Wer spricht und was ist sein Programm?
Mehr Infos zum Ensemble: www.rimini-protokoll.de

Konzept / Text / Regie: Stefan Kaegi - Text / Körper / Stimme: Thomas Melle – Ausstattung: Evi Bauer - Animatronik Chiscreatures Filmeffects Herstellung / Art Finish des Silikonkopfes, Koloration & Haare: Tommy Opatz – Dramaturgie: Martin Valdés-Stauber

 

26.09.2020 19:30 – 21:30h
27.09.2020 18:00 – 20:00h – Kleines Haus, Staatstheater Mainz
Deutsches Theater: Ode
von Thomas Melle

Es ist die zentrale Debatte des gegenwärtigen Kunst- und Kulturbetriebs, die hier in darstellerischer Bestform verhandelt wird: Wer darf über und für wen sprechen? Thomas Melle „dekliniert das Thema auf einem Niveau durch, das nicht bei den kulturbetrieblichen Debatten stehenbleibt, sondern auch höchste soziologische und gesellschaftspolitische Diskursfitness verrät. Ebenso wie Thomas Melles Stück gibt auch Lilja Rupprechts Uraufführung in einem weißen Bühnenrund, das nach und nach vom DT-Ensemble sowie Mitwirkenden des inklusiven Berliner Theaters RambaZamba gemeinsam künstlerisch be- und überschrieben wird, keine simplen Ratschläge und schon gar keine schlichten Antworten. Stattdessen stellen Text und Inszenierung auf kluge Weise die richtigen Fragen.“ (Christine Wahl, Auswahlgremium der Mülheimer Theatertage 2020, zu denen Ode eingeladen wurde)

Mit: Juliana Götze, Manuel Harder, Alexander Khuon, Natali Seelig, Jonas Sippel, Katrin Wichmann – Regie: Lilja Rupprecht – Bühne: Anne Ehrlich – Kostüm: Christina Schmitt - Musik / Live Musik: Philipp Rohmer – Video: Moritz Grewenig – Choreografie: Jana Rath – Lichtdesign: Kristina Jedelsky – Dramaturgie: Juliane Koepp

26.09.2020 12:00 – 18:00h
27.09.2020 11:00 – 18:00h – KUZ Mainz und via Zoom-Seminar
Symposium: sichtbar – hörbar – wahrnehmbar
Artivismus von Künstler*innen mit Behinderung

Wie kann man als Mensch mit Behinderung sicht- hör- und wahrnehmbar werden und bleiben? Generell und ganz besonders zu Corona-Zeiten? Welche Rolle können die darstellende Künste dabei spielen? Welche Themen bewegen Künstler*innen mit Behinderung in ihrer Arbeit? Wie kann man den Kampf für die eigenen Rechte und die künstlerische Arbeit zusammenbringen? Wie sieht Artivismus von und mit Künstler*innen mit Behinderung in Deutschland und darüber hinaus aus?

In einer Kombination aus „Real-Life“-Podiumsdiskussionen und Online-Meetings wollen wir verschiedene Künstler*innen mit Behinderung und Künstler*innen aus intersektional arbeitenden Kollektiven zu den Themen „Artivismus“, „Sichtbarkeit von/durch Kunst", „Self-Care“ und „Intersektionalität“ zu Wort kommen lassen. Unter anderen dabei sein werden: DIN A 13, Polymora Inc., Noa Winter, Miriam Michel von Doris Dean, Tanja Erhart, Nina Mühlemann von Criptonite, Lisette Reuter von Un-label, John Hermann, Eliah Lüthi, Steven Solbrig, Sebastian Urbanski, Jana Zöll und Michael Turinsky.

Detailierte Informationen zu allen Diskursionsteilnehmer*innen und dem zeitlichen Ablauf des Symposiums und zur Anmeldung finden Sie auf unserer Webseite www.grenzenlos-kultur.de/symposium
Weitere Informationen zu Nutzung und Ablauf des Zoom-Seminars werden Ihnen nach der Anmeldung automatisiert zugesandt.

Es wird vor Ort, wie online eine Live-Audiodeskription für Sie angeboten.
Bitte wenden Sie sich für weitere Informationen hierzu oder Fragen zur barrierefreien Nutzung von Zoom an: mariegolueke@gmx.de

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